1.
Tagesetappe von Kobern zur Marienburg in Bullay
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Sammeln am Moselufer in Kobern
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Die Weinstöcke wachsen aus der Mauer
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Wegekreuze und Kapellen auf dem Pilgerweg
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Kurz vor Hatzenport
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Frühstück im Winzerhof Gietzen in Hatzenport
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Stilleben im Winzerhof Gietzen
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Kurzes Gebet an einem Bildstock
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Kapelle in Müden
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Die älteste Pilgerin mit ihrem Schwiegersohn |
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In Karden
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Klotten
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Der letzte Anstieg zur Marienburg
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Einzug in die Marienburg
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Andacht in der Kapelle der Marienburg
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Am Abend schmeckt der Wein im Clubraum
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Alle sitzen gemütlich beisammen
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Bericht
Über 60 Pilger beteiligten sich in diesem Jahr wieder an der Fußwallfahrt zum
Grab des Hl. Matthias in Trier. 6 Neupilger waren dabei.
Sie trafen sich am 11. Mai um 6 Uhr morgens in der Schlossberghalle in Kobern zu
einem kurzen Gebet. Dann ging es nach dem Verladen des Gepäcks los. Entlang der
Mosel direkt am Ufer oder auch durch die Ortschaften. Die erste Rast wurde wie
üblich im Winzerhof Gietzen in Hatzenport gemacht. Das "Versorgungsteam", das
auch das Gepäck transportiert, hatte Kaffee, Tee und belegte Brötchen bereit
gestellt, so dass man in diesem schönen Ambiente frühstücken konnte.
Weiter ging es durch das Moseltal. Natürlich wird auf einer Wallfahrt auch
gebetet und gesungen. Rosenkranzbeten erleichtert den Fußmarsch enorm. An
einigen der vielen Kapellen an der Mosel und in der Eifel wurde kurz Station
gemacht und kleine Andachten gehalten.
Ansonsten bietet eine solche Wallfahrt sehr gute Gelegenheit, miteinander ins
Gespräch zu kommen. Man geht mal zusammen mit diesem, dann mit jenem und dann
wieder mit einen anderen. Mit allen unterhält man sich und stellt fest, das es
viele Berührungspunkte gibt, obwohl die einzelnen Pilger aus einem weiten
geografischen Bereich und auch aus sehr unterschiedlichen persönlichen Bereichen
kommen. Sicher ist diese Möglichkeit auch Motivation, sich an solchen
Wallfahrten zu beteiligen.
Zur Mittagszeit wurde Treis an der Mosel erreicht, wo das Mittagessen in
einer Gaststätte eingenommen wurde.
Anschließend ging es entlang der Mosel weiter bis Cochem. Sehr froh war man,
dass es durch Wald ging, denn die Sonne brannte ganz schön.
In Cochem hatte das "Versorgungsteam" auf dem PKW-Anhänger ein Kuchenbüffet
aufgebaut, an dem sich die Pilger bedienen konnten.
Der "Cochemer Krampen" wird nicht zu Fuß durchlaufen, auch nicht die Abkürzung
über den Berg. Dadurch würde die Tagesstrecke doch zu groß. Deshalb wurde mit
dem Zug bis Bullay gefahren. Von dort bis zum ersten Tagesziel, der Marienburg,
war es dann nicht mehr so weit, aber noch ein steiler Anstieg. Insgesamt betrug
die Fußstrecke an diesem Tag 38,5 km.
In der Kapelle der Marienburg dankte man für den schönen ersten Tag.
Im Speisesaal mit dem herrlichen Blick in das Moseltal nach Pünderich wurde das
Abendessen eingenommen.
Abends saßen die Pilger noch lange in Clubraum bei gutem Moselwein oder anderen
Getränken zusammen.
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